Um Haaresbreite

Ein Mensch, der hinaus auf die Straßen der Stadt geht, findet eine Welt vor, die von einer gespannten, stressigen und zornerfüllten Gesellschaft geprägt ist.

2 Min.

Rabbiner Shalom Arush

gepostet auf 14.03.21

Ein Mensch, der hinaus auf die Straßen der Stadt geht, findet eine Welt vor, die von einer gespannten, stressigen und zornerfüllten Gesellschaft geprägt ist.

 

Er sieht dabei, wie die Mehrheit um ihn herum ohne Rücksicht auf Verluste und voller Hektik von dort nach da eilt; seine Ohren nehmen dabei eine ordinäre Welt des Hasses wahr, da aus der einen Ecke Töne eines Konfliktes und aus der anderen Töne krimineller Aktivitäten zu hören sind. All diese weltweiten Horrorszenarien, die sich tagtäglich auf unseren Straßen abspielen, sind das Ergebnis des mangelnden Glaubens!

 

Doch die Realität könnte sich genau in das Gegenteil verwandeln, wenn jeder einzelne Mensch sich zu Herzen nehmen würde, dass  sein  Glauben gestärkt werden muss. Auf diesem Weg ließe sich diese Welt zu einem wunderschönen Ort des Friedens und der Liebe umformen. In eine Welt der Gelassenheit, in der das Straßenbild von Ruhe geprägt sein würde. Denn in einer Welt des Glaubens, in der jeder weiß, dass alles von Gottes Hand herbeigeführt wird, gibt es keinen Platz für Stress, Wut oder für sonstige negativ Spannungen. Auf solch einer Welt wäre das Leben für jedermann  angenehm, einfach und schön. Sogar ein Einzelner, der bereits für sich alleine den Glauben erlangt hat, lebt in  eben diesem beschriebenen Wunderland, und dies trotz der gegenwärtigen Realität des Grauens, da er sich aufgrund des von ihm erlangten Glaubens rund um die Uhr großartig fühlt. Darüber hinaus gelingt es ihm dadurch, seiner Umgebung Hoffnung zu schenken, indem er in den Herzen seiner Mitmenschen ausschließlich Glück und Frieden pflanzt.

 

Wenn alle an dem Strang des Glaubens ziehen würden, würde diese Welt zum einen ein äußerst angenehmer Ort des Lebens, und zum anderen käme dann die ersehnte Erlösung von allen negativen Erscheinungen. Kriege oder derartige Konflikte würden in einer Welt des Glaubens absolute Fehlanzeige sein, da jedes Land und jedes Volk sich stets mit dem, was es hat, zufrieden geben würde. Des Weiteren wäre der Umgang aller Länder untereinander ein harmonisches Zusammenspiel des Respekts, der Wohltätigkeiten und der gegenseitigen Unterstützung. Keiner würde irgendwo bzw. irgendwann Leid oder Verderben anrichten, da der gesamte Globus mit der Erkenntnis des Glaubens an Gott bedeckt sein würde, so wie das Wasser die Meerestiefen bedeckt.

 

Bei solchen Voraussetzungen würde jeder Mensch und jedes Volk und jedes Land die ihm bzw. ihnen auferlegten Gottesentscheidungen akzeptieren, und deshalb wäre es eine Welt, in der ein Wolf neben einem Lamm liegt, ein Tiger neben einem Böcklein, eine Kuh neben einen Grizzlybär usw.

 

Auf den Punkt gebracht: Es wäre eine Welt des Friedens und der Liebe.

 

 

Der Autor ist Gründer und Leiter des Lehrinstituts „Chut Schel Chesed“ in Jerusalem. Mehr über Rabbiner Shalom Arush erfahren Sie hier.

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