Attentat in Jerusalem

Jeder, der radikale, fanatische Denkweisen in seinem Herzen trägt, sollte wissen: Eine sehr wichtige Aufgabe im Leben ist, dich selbst glücklich zu machen.

2 Min.

Rabbiner David Kraus

gepostet auf 02.10.16

Guten Morgen! Ja, den hatte ich, Gott sei Dank! Sehr früh bin ich aus den Federn gesprungen, direkt in die Mikwe, dann allein mit Gott gesprochen und dann das Morgengebet bei Sonnenaufgang, alles war traumhaft. Tja, und dann erfahre ich schon wieder von einem Attentat in Jerusalem – so verwandelte sich ein toller Tag erneut in so einen Tag wo ich mich frage: „Was ist nur mit der Welt los? Was bewegt einen Menschen dazu, in der früh aufzustehen und unschuldige, vielleicht andersdenkende Menschen brutal zu ermorden?“

Ich habe noch nie so eine verrückte Zeit erlebt: Täglich erhalte ich in zehnfacher Ausführung sehr grausame Morddrohungen von Menschen die mich gar nicht kennen. Menschen sehen mein Profilbild, erkennen sofort: Der ist Jude. Und schon bekomme ich Post.

Neulich in Paris, auch da waren es Menschen, die einfach nur so von anderen Menschen ermordet wurden. Dasselbe in Syrien, einfach überall. Was ist nur mit der Welt los?

 

 

 

Jeder, der radikale, fanatische Denkweisen in seinem Herzen trägt, sollte wissen: Eine sehr wichtige Aufgabe im Leben ist, dich selbst glücklich zu machen. Denn nur wenn du mit dir zufrieden bist, Liebe für dich empfindest, inneren Frieden mit dir hast, nur so kannst du dies auch an andere weitergeben. Du kannst deine Mitmenschen nur mit dem beschenken, was du selbst an Schätzen in dir trägst. Bewahre diese Kostbarkeit in deinem Herzen, so kommt die tausendfach zu dir zurück. 
Das Leben hat keine Fernbedienung. Wer also Veränderung sehen will, muss aufstehen und sich bewegen. Nichts ändert sich, außer „man ändert sich selbst“.
Mein Leben ist eine Geschichte, die vom Abenteuer „Den Glauben entdecken“ berichtet. Auch wenn meine Biografie – wie natürlich jede Biografie – sehr persönlich ist, so werden wir doch sehr bald feststellen, dass wir erstaunlicherweise so einiges gemeinsam haben.

Wie ich zu dieser Überzeugung komme? Ganz einfach: Wir alle sind eine Familie. Es bedarf keinen Doktortitel in Genealogie, um zu verstehen, dass Menschen mit einem gemeinsamen Vater schließlich Geschwister sind. Du und ich, wir alle hier haben einen gemeinsamen Vater: Unseren geliebten Vater im Himmel.
Sobald wir diese entscheidende Tatsache für unser Leben annehmen, können wir alle in Frieden leben.

Lasst uns die Welt in einen „Garten des Glaubens“ verwandeln …

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