Mach was draus

Wer sich jeden Tag kleine Ziele setzt, seinen Tag produktiv gestaltet, der trauert nicht der vergangenen Zeit nach, denn er sieht seine Zeit nicht als verlorene Zeit.

2 Min.

Andrea Jockisch

gepostet auf 28.04.19

Kennst du das auch? Nicht selten wird man in Smalltalks darauf angesprochen, wie schnell eine Woche, wie schnell ein Jahr vergeht. Aber ist es nicht eigentlich so, dass bewusst und produktiv gelebte und sinnvoll genutzte Zeit keine verlorene Zeit ist?

 

Wer sich jeden Tag kleine Ziele setzt, seinen Tag produktiv gestaltet, der trauert nicht der vergangenen Zeit nach, denn er sieht seine Zeit nicht als verlorene Zeit.

Demzufolge ist wichtig, zu wissen, wohin wir gehen, als schnell irgendwo anzukommen.

 

Wenn meine Freundinnen nicht wirklich wissen, wie sie sinnvoll ihre Freizeit nutzen sollen, dann empfehle ich ihnen, Kleidung, Decken, Bezüge usw. zu häkeln oder zu stricken und zum Jahresende an Kinder aus hilfsbedürftigen Familien zu verschenken. Denn es gibt viele Möglichkeiten, seine Fähigkeiten und seine Hobbys produktiv für andere Menschen einzubringen. Man hilft auf diese Weise nicht nur anderen, sondern es hinterlässt obendrein in unserem Herzen das Gefühl, in unserem Umfeld gebraucht zu werden.

 

Sicherlich kannst du dich an die Zeit erinnern, als die Fotoapparate von den Digitalkameras abgelöst wurden. Zunächst scheint es zeitsparend und weniger aufwendig: Schluss mit teuren Filmen, Schluss mit der Wartezeit bei der Filmentwickeln, Schluss mit Fotos, die uns unvorteilhaft aussehen ließen – man konnte jetzt platzsparend einfach ein Dutzend knipsen. Dies alles entpuppt sich aber rückblickend als ein klarer Fall von Antiproduktivität. Denn heute sitzt du auf einem Berg von 99 Prozent überflüssigen Fotos und Videos, wozu du nicht die Zeit hast, sie auszusortieren, die du aber überallhin mitschleppst in Backups und in den Clouds (sichtbar und ausbeutbar für die großen Internetkonzerne).

 

Hinzu kommt der immense Zeitaufwand für die Bildbearbeitung, die unabdingbar ist; die umfangreiche, kompliziert aufgebaute Software, die nach regelmäßigen, Datenvolumen fressenden Updates ruft; usw.

 

Wer seine Freizeit damit kontraproduktiv verwendet, also Bilderbearbeitung nur zum Zeitvertreib und Eigenbedarf nutzt, der braucht sich letztendlich nicht wundern, wenn er seiner schnell verbrauchten Zeit nachtrauert. Was wir aus unserer kostbaren Lebenszeit machen, liegt bei jedem Einzelnen von uns.

 

Es gibt kein gutes Leben ohne persönliche Ziele zu setzen. Denke daran: Alles, was du tust, soll auf ein Ziel fokussiert sein. Halte dir dieses Ziel ständig vor Augen. Ein Rezept für innere Zufriedenheit im Leben sind Ziele, die realistisch erreichbar sind.

 

Du schreibst gerne und weißt andere zu inspirieren und zu motivieren? Du bearbeitest gerne Bilder? Mache dein Hobby zur Berufung, indem du beispielsweise in deiner Gemeinde ein Redaktionsteam gründest oder dich ehrenamtlich an der Erstellung eines Gemeindeblattes/-magazins einbringst. Etwas, wofür dein Herz brennt, sollte nicht nur deine eigenen Nutzen erfüllen, sondern auch zum Zweck für andere dienen.

 

Übrigens ist konzentrierte und erfüllende Arbeit eine der besten Therapie gegen Grübeleien, denn sie bringt einen auf andere Gedanken.

 

Sich unnötig Sorgen zu machen, ist einer der Zeitfresser in unserer schnelllebigen Gesellschaft.

90 Prozent all deiner Sorgen sind überflüssig – entweder weil die in deinem Kopf herumgewälzten Probleme nicht wirklich gefährlich sind oder weil du nichts daran ändern kannst. Also packe an, was du beeinflussen kannst – investiere hingegen keine weitere Gedanken, Zeit und Energie den Dingen, die du nicht beeinflussen kannst.

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